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Zur Debatte über die „Homo-Ehe“ in den Vereinigten Staaten
1049 Gründe, sich der gleichgeschlechtlichen „Ehe“ zu widersetzen
 
John Horvat II / Spring Grove - USA
 

In der anhaltenden Debatte über die gleichgeschlechtliche „Ehe“ heben deren Befürworter gemeinhin die 1049 Vorteile hervor, die von der Bundesregierung der Vereinigten Staaten Paaren gewährt werden, die in einer Ehe miteinander vereinigt sind. Sie behaupten, daß solche Vorteile und zusätzlich diejenigen, die von den einzelnen Bundestaaten gewährt werden, auch auf homosexuelle Paare ausgeweitet werden sollten.

In der Tat argumentierten die Richter am Obersten Gerichtshof des Bundesstaates New Jersey so. Sie entschieden, daß der Staat gleichgeschlechtlichen Paaren staatliche Vorteile allein aufgrund der Tatsache, daß sie gleichartige Paare seien, einräumen müsse. Im Namen einer angeblichen Gleichheit der Beziehung ordneten sie für New Jersey die Einführung der gleichgeschlechtlichen „Ehe“ oder ihres genauen Äquivalents an.

Angesichts dieser Entscheidung müssen einige fundamentale Fragen gestellt werden: Warum verleiht die Regierung überhaupt zwei Individuen so viele Rechte? Welches nicht wegzudenkende Interesse hat der Staat bei der Förderung der Ehe? Wie und inwiefern dient diese dem Gemeinwohl?

Wenn solche Rechte einfach gewährt würden, um die gegenseitige Zuneigung zwischen zwei Individuen zu erleichtern, dann läge in einer solchen Festlegung kein wirklicher Nutzen für die Gesellschaft. Der Staat ist nicht dafür zuständig, Menschen ein gutes Gefühl zu vermitteln oder das persönliche Glück zu subventionieren. Wenn das der Fall wäre, dann könnte jede Gruppe von Menschen oder könnten sogar Geschäftspartnerschaften für sich Vorteile in Anspruch nehmen.

Gerade weil die traditionelle Ehe weit über die gegenseitige Zuneigung der beiden Parteien hinausgeht, stellt sie für die Gesellschaft ein unersetzliches soziales Gut dar und erfordert sie die Gewährung jener 1049 Vorteile.

Es geht in der Ehe um Familien, nicht um Einzelpersonen

In der Ehe geht es nicht um Einzelpersonen, sondern um Familien. Sie ist eine Institution, die dem Staat zeitlich vorausgeht. In ihr kommen ein Mann und eine Frau gegenseitig überein, sich einander bis zum Tode Treue zu geben,  in erster Linie im Interesse der Kinder, die ihnen geboren werden.

Der Staat gewährt Vorteile nicht nur, um Paare glücklich zu machen, sondern um die oftmals anstrengende Aufgabe der Schaffung einer stabilen, liebevollen und moralischen Atmosphäre für die Erziehung von Kindern, der Zukunft der bürgerlichen Gesellschaft, zu erleichtern.

Also sind es die Zeugung und die Erziehung von Kindern, welche die Ehe zu einem solchen gesellschaftlichen Gut machen. Der Staat investiert dementsprechend in die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau, weil er weiß, daß sie das Ideal und die bestmögliche Methode zur Absicherung seiner Zukunft durch die Zeugung und die Erziehung von Kindern ist.

Ein Vergleich der Optionen

In der Tat ist die traditionelle Ehe so fruchtbar, daß diejenigen, die ihren Zweck vereiteln möchten, der Natur Gewalt antun müssen, um die Geburt von Kindern zu verhindern, indem sie sich empfängnisverhütender Maßnahmen bedienen. In ihrem natürlichen Stand erzeugt die Ehe nicht nur Kinder, sondern sogar viele Kinder, die den Staat bevölkern.

Im Gegensatz dazu sind gleichgeschlechtliche Verbindungen so unfruchtbar, daß diejenigen, welche die Natur umgehen möchten, entweder eine Leihmutterschaft in Erwägung ziehen oder teure und künstliche Mittel einsetzen müssen, um Adoptivkinder hervorzubringen. Von Natur aus sind solche Verbindungen nicht imstande, Kinder zu erzeugen, geschweige denn viele Kinder.

Solche Partnerschaften vermögen daher nicht dem gesellschaftlichen Gut der Ehe zu entsprechen, da sie ganz einfach kein Interesse an der Zeugung von Kindern haben oder zu diesem Zweck teure, künstliche Ersatzmethoden einsetzen müssen.

Das Wohlergehen der Kinder

Es sind jedoch mehr als nur Kinder, die das Wesen der Ehe ausmachen. Die bloße Fortpflanzung kann unmöglich der einzige Zweck der Ehe sein, denn diese kann auch ohne das eheliche Band erfolgen. Die Ehe muß die bestmögliche Umgebung für das Wachstum, die Entwicklung und die Zukunft von Kindern gewährleisten, was wiederum die gegenseitige Liebe des Elternpaares vermehrt.

Wiederum weiß der Staat, daß die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau das bestmögliche Mittel ist, um das Erreichen dieses Zieles zu gewährleisten, welches dem Gemeinwohl dienlich ist. In der Vergangenheit hat der Staat viel in den Schutz dieses Bandes der Ehe investiert.

Die Gründe dafür sind zahlreich. Erstens sind die Kinder aus solchen Verbindungen normalerweise das Fleisch und das Blut beider Eltern, die ihre Nachkommen als Erweiterungen ihrer selbst betrachten. Solche Partnerschaften bieten einen Vater und eine Mutter, einander ergänzende Rollenmodelle, die unterschiedliche Funktionen in der Entwicklung des Kindes ausüben. Die Kinder können zusätzlich auch die intensive Zuneigung von mehreren Geschwistern als Nachkommen derselben Eltern haben.

Die Parteien in der traditionellen Ehe legen ein lebenslanges Versprechen ab, dieses Band aufrechtzuerhalten, um eine stabile Atmosphäre für die Entwicklung der Kinder zu gewährleisten. Außerdem kommen sie überein, moralische Zurückhaltung und Treue ihrem Eheversprechen gegenüber zu üben, um Elemente von außen daran zu hindern, sich in ihre Verbindung einzumischen und so das moralische Wohl ihrer Nachkommenschaft zu stören.

Die Erfahrung von Jahrhunderten legt ein unwiderlegbares Zeugnis dafür ab, wie diese Blutsbeziehungen im Rahmen eines stabilen moralischen Klimas auf ganz natürliche Weise für Zuneigung und für die Schaffung der bestmöglichen Bedingungen für die Erziehung von Kindern sorgen.

Kinder werden ihrer Rollenmuster beraubt

Dasselbe kann nicht über die wenigen homosexuellen Haushalte mit Kindern ausgesagt werden. Die Bedingungen in einer traditionellen Ehe, die allgemein als für das Kind äußerst förderlich anerkannt werden, sind in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften offensichtlich nicht gegeben.

Falls es nicht adoptiert ist, wird das Kind notwendigerweise entweder seine natürliche Mutter oder seinen natürlichen Vater entbehren müssen. Es wird notwendigerweise von einer Partei aufgezogen werden, die keine Blutsverwandtschaft zu ihm hat. Es wird ihm immer entweder an einem Mutter oder an einem VaterRollenmuster fehlen. Die Anzahl der Geschwister oder Halbgeschwister ist zwangsläufig reduziert.

Gleichgeschlechtliche Beziehungen, die sich aus einem Mangel an moralischer Zurückhaltung gesellschaftlichen Normen gegenüber und aus mangelnder Treue entwickelt haben, können nicht dieselbe moralische Atmosphäre der Harmonie gewährleisten, die für die sittliche Entwicklung von Kindern entscheidend ist.

Außerdem müssen alle Kinder in solchen Partnerschaften sich den Bevölkerungsschichten anpassen, die an ungewöhnlich großen Ausmaßen von Gesundheitsproblemen, ansteckenden Volkskrankheiten, Problemen mit der geistigen Gesundheit, Alkoholismus, Drogenmißbrauch, hohen Selbstmordraten, häuslichem Mißbrauch, Kindesmißbrauch und Pädophilie leiden. Da langfristig angelegte Studien bislang fehlen, kennt niemand alle Auswirkungen solcher abnormalen Verhältnisse auf die Entwicklung des Kindes genau. Im Grunde werden diese Kinder zum Meerschweinchen eines grausamen sozialen Experiments gemacht.

Die Anlage kann nicht verändert werden

Kurz gesagt, deuten alle Anzeichen darauf hin, daß solche Beziehungen natürlicherweise zu ernsten Risiken in der Kindeserziehung führen müssen.

Zusammenfassend gesagt, erfüllen gleichgeschlechtliche Partnerschaften keine der Anforderungen, die sie zu einem gesellschaftlichen Gut machen würden, das staatliche Vorteile für sich in Anspruch nehmen könnte.

Ihre Befürworter werden dagegen einwenden, daß auch die traditionelle Ehe ihre Mißbräuche und ihre Ausnahmefälle kenne. Es ist wahr, daß viele diese Institution mißbrauchen, indem sie sich entschließen, keine Nachkommen zu zeugen, oder weil sie die angemessene Atmosphäre für die Erziehung von Kindern nicht zu gewährleisten vermögen. Eheliche Ausnahmen oder die Ehe älterer Menschen, die zu alt sind, um noch Kinder zeugen zu können, sind andererseits jedoch unbeabsichtigte Sonderfälle, die nicht das Wesen der Ehe berühren. Weder die Unfruchtbarkeit noch die Mißbräuche mancher in der Ehe verändern die Anlage der Institution oder werden zur Regel.

Pflichten des Staates

Der Staat tut daher gut daran, einer Institution zahlreiche Privilegien zu verleihen, die schon durch ihre Natur und ihre Anlage bewiesen hat, daß sie alle notwendigen Bedingungen für die gegenseitige Zuneigung der Ehegatten und eine stabile, liebevolle und moralische Atmosphäre für die Erziehung von Kindern schafft.

Im Falle der gleichgeschlechtlichen Partnerschaften hingegen leistet der Staat nicht der Frucht jener Partnerschaft – den Kindern – sondern der „Liebe“ von zwei Individuen seine Unterstützung.

Der Staat kann einer Partnerschaft nicht seine Unterstützung gewähren, die schon ihrer Anlage nach die Gesellschaft nicht aufrechterhalten wird. Er kann gerechterweise nicht denen Vorteile einräumen, die, schon aufgrund des Wesens ihrer Beziehungen, nicht die Funktion erfüllen können, für welche der Vorteil geschaffen worden war. Er kann nicht die Ausnahme einer Art Ersatzelternschaft zu einem Teil der allgemeinen Regel machen.

Außerdem kann der Staat nicht aktiv eine Sachlage fördern, welche in irgendeiner Weise die natürliche Entwicklung jener wenigen Kinder gefährdet, die in dieses widernatürliche Familienmodell hineingedrängt worden sind, oder auch nur Hindernisse dafür schafft.

Dadurch, daß er dieser mangelhaften Anlage Vorteile einräumt, wird der Staat zu ihrem aktiven Förderer und verstößt damit gegen das Gemeinwohl.

In der Tat werden gerade die 1049 Vorteile in der Bundesgesetzgebung, welche die Verfechter der gleichgeschlechtlichen „Ehe“ als die Grundlage für eine unangebrachte und mißverstandene „Gleichheit“ beanspruchen, zu 1049 Gründen, weshalb man sich solchen trügerischen Verbindungen widersetzen sollte.

Die Familie wird angegriffen. Im Namen der Gleichheit haben aktivistische Richter am Obersten Gerichtshof des amerikanischen Bundesstaates New Jersey entschieden, daß die Ehe, das heißt, eine stabile Vereinigung zwischen einem Mann und einer Frau zur Fortpflanzung und zur Bewahrung des Menschengeschlechts vor dem Aussterben, auf die gleiche Basis wie Beziehungen gestellt werden sollen, die auf homosexuellen Handlungen basieren.

Lies: Nenne es nicht Ehe – nenne es vom Gericht angeordneten Wahnsinn!

 
 
 
Stoppt endlich Bravo!

Bundesweite Protestaktion von
"Kinder in Gefahr" gegen die sog. Jugendzeitschrift Bravo.

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