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Kinderrechte im Grundgesetz?
Paul Herzog von Oldenburg

Das vorgebliche Ziel, mit der Einbringung von Kinderechten in das Grundgesetz die Misshandlung und Vernachlässigung von Kindern einzudämmen, wird damit mit Sicherheit nicht erreicht werden können.

Die Erziehung der Kinder ist zuvörderst Aufgabe der Eltern und liegt in ihrer Verantwortung. So sichert es das Grundgesetz heute zu. Mit Kinderrechten im Grundgesetz geht nur die Verstaatlichung der Kinder weiter.

Olaf Scholz sprach schon vor einigen Jahren von der anzustrebenden Lufthoheit über den Kinderbetten, Frau von der Leyen betreibt diese Politik eifrig weiter.

Nach der wachsenden Aufmerksamkeit, derer sich Missbrauchs- und Vernachlässigungsfälle in Deutschland erfreuen, obwohl sich die Zahl der Kindstötungen verringert, war es nur eine Frage der Zeit, daß sich die Politik weiter der Kinder bemächtigen will.

Wer die Gesellschaft von Grund auf verändern will, sollte gleich bei den Kindern beginnen. Das haben alle totalitären Systeme erkannt und schon die Kleinsten in Krippen und Jungschar gesteckt, wo die politische Indoktrination begann. Seit Jahren schon versucht eine sozialistisch motivierte Erziehungspolitik im Geiste von 1968, den Griff auf die Kinder zu verstärken. Die von vielen Eltern aus moralischen Gründen abgelehnte aber trotzig dennoch durchgeführte Sexualaufklärung schon in Klassen der Grundschule ist nur ein Beispiel dieser staatlichen Bevormundung der Eltern, im sicheren Wissen darüber, was für die Kinder am besten ist.

Mit sog. Kinderrechten wird versucht, einen weiteren Keil zwischen die Eltern und die Kinder zu treiben. Deswegen ist das Verteilen von einklagbaren Kinderechten einer der dreistesten Angriffe auf die Familie überhaupt. Was ist die Familie als Zelle und Keim einer gesunden Gesellschaft noch wert? Die Familie kommt immer vor dem Staat, die Familie begründet den Staat und nicht umgekehrt.

Natürlich haben die Kinder von Darry und Plauen ein Recht auf Leben. Wie jedes andere Leben sind auch diese schon heute durch das Grundgesetz geschützt. Daß dennoch 250.000 bis 300.000 Kindern jährlich in Deutschland durch Abtreibung sterben müssen, das scheint bei dieser so fürsorglich geführten Diskussion keine Rolle zu spielen. Hier wäre ein wirklich dringendes Betätigungsfeld für die Politik und insbesondere für die besorgte Familienministerin.

 
 
Stoppt endlich Bravo!

Bundesweite Protestaktion von
"Kinder in Gefahr" gegen die sog. Jugendzeitschrift Bravo.

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