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Studie des Bundesfamilienministeriums zur Armut von Kindern und Jugendlichen in Deutschland veröffentlicht
 

Das Bundesfamilienministerium hat am 9. Juni 2008 eine Studie zur Armut von Kindern und Jugendlichen in Deutschland veröffentlicht und bestätigt die zunehmende Armut in vielen Familien.

Ca. 1,2 Mio. Kinder und Jugendliche in Deutschland leben Armut lebten, also 17% aller Kinder und Jugendlichen.

800.000 sind Kinder und Jugendliche von Alleinerziehenden.

Ebenso sind Kinder aus ausländischen Familien mit zwei und mehr Geschwistern besonders stark von Armut gefährdet.

Entsprechend der Studie des Bundesfamilienministeriums soll ein Instrumenten-Mix aus Geld- und Infrastrukturleistungen Armutsrisiken verringern bzw. die Folgen von Kinderarmut mildern.

Man kann dieses Vorhaben durchaus mit Skepsis begegnen: Sozialpolitische Maßnahamen sind zwar in der Lage, die materielle Not etwas zu lindern, doch selten haben sie dazu beigetragen, Menschen aus eine strukturellen Armut herauszubringen.

Stärker sollte die Tatsache analysiert werden, daß die große Mehrheit der Kinder und Jugendliche, die in Armut leben, von Alleinerziehenden großgezogen werden. Dies läßt vermuten, daß Menschen, die in das Prekariat abrutschen, es schwieriger haben, stabile soziale Institutionen zu bilden, wie das vor allem die Ehe ist.

Dann wäre eine Förderung zur Bildung von stabilen Ehen der bessere Weg, Kinder und Jugendliche vor Armut zu schützen.

 

Die Studie ist unter folgendem komplett abrufbar: Armutsrisiken von Kindern und Jugendlichen in Deutschland

 
 
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