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Neue Zürcher Zeitung weist auf eine Zunehmende Einmischung des Staates in die Kindererziehung hin
 

In der Ausgabe vom 12. Juli erschien in der NZZ ein langer Artikel mit dem Titel „Eltern im Laufgitter“. Er schildert die Schweizer Familienpolitik und wie die „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ zum Schlagwort geworden ist. Doch dies geht ohne Risiken einher, so die NZZ. Besonders bedenklich ist eine zunehmende Verstaatlichung der Kinder: „Denn immer stärker wird der Druck, dass der Staat den Familien nicht nur Unterstützung anbieten, sondern sich gleichzeitig auch verstärkt in die Erziehung und Betreuung der Kinder einmischen soll. Immer mehr werden gesellschaftliche Leitmodelle propagiert, in denen der ausserfamiliären Fürsorge eine zentrale Rolle zukommt und die Eltern zunehmend in die zweite Reihe verwiesen werden.

Diese Entwicklung ist derart fortgeschritten, daß es immer mehr Stimmen gibt, die die Kindertagesstätten zu Vorschulen ausbauen wollen. Die Sozialdemokratische Partei der Schweiz fordert sogar, daß alle Kinder Ganztagesschulen besuchen sollen.

Den Eltern werden diese Schulmodelle nicht nur mit dem Argument, daß man die Familie besser mit dem Beruf vereinbaren kann, sondern auch mit einer besseren Ausbildung der Kinder.

Die NZZ sieht als problematisch an, daß selbst aus offizieller Seite die Familie mit Kindern in der Kinderkrippe oder in der Ganztagsschule als die beste Lebensform propagiert wird. Die NZZ dazu: „Diese Haltung ist nicht nur anmassend und ein Affront gegenüber all jenen Müttern und Vätern, die ihre Kinder in der Geborgenheit des Elternhauses aufwachsen lassen. Die Fokussierung auf die institutionelle Fremdbetreuung ist auch deshalb fragwürdig, weil es für berufstätige Eltern noch andere, keineswegs schlechtere Lösungen gibt, den Nachwuchs beaufsichtigen zu lassen – sei es durch die Grosseltern oder Bekannte, eine Kinderfrau oder nachbarschaftlich organisierte Mittagstische.“

Eine solche Politik ist inakzeptabel: „Ein freiheitlicher Staat darf indes nicht alle Familien in ein einheitliches Schema zwingen, wie es linke Kreise mit ihrer «Tagesschule für alle»-Forderung anstreben.“

Die NZZ schließt den Artikel mit der Warnung ab, daß diese Politik schließlich zum Sozialismus führt: „Diese Tendenz passt zum Abbau an Eigenverantwortung und Freiheit, wie er in der Gesellschaft allgegenwärtig ist. Im höchstpersönlichen Bereich der Familie ist diese Entwicklung besonders verheerend, weil sie zur Schwächung und letztlich Auflösung der engsten menschlichen Beziehungen führt.“
 

Vollständiger Artikel: Eltern im Laufgitter

 
 
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