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Kommentar:
Richtungsweisende Neujahrsansprache von Papst Benedikt XVI.
Paul Herzog von Oldenburg

Papst Benedikt XVI. ist in seiner Neujahrsansprache für das diplomatische Corps auf die Mißachtung des Rechts auf Leben der Ungeborenen und auf die Angriffe, die Ehe und Familie in diversen Ländern erleiden, eingegangen.

 

Papst Benedikt XVI. ist in seiner Neujahrsansprache an das diplomatische Corps auf die Mißachtung des Rechts auf Leben der Ungeborenen und auf die Angriffe, die Ehe und Familie in diversen Ländern erleiden, eingegangen. Diese beiden Themen sind immer wieder in seinen Ansprachen präsent. Vor allem wenn er sich an Politiker und Diplomaten wendet, spricht er diese moralischen Wunden unserer modernen Gesellschaft an. Kaum ein anderes Thema ist so vorherrschend in den Ansprachen des heiligen Vaters wie die moralische Krise der heutigen Welt. Ebenso prangert der Papst immer wieder den modernen Relativismus an, der zu einer Auflösung der moralischen Kriterien führt. Der Mensch wird zunehmend unfähig, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden und somit sehr anfällig für die Versuchungen der modernen Welt, insbesondere gegenüber dem Hedonismus, also der Gier nach Lust und Vergnügen, die auch nicht vor dem Töten von ungeborenen Kindern zurückschreckt. Die vielen abgetriebenen Kinder sind gewissermaßen der Preis, den die moderne Gesellschaft für ihren unbegrenzten Appetit auf Spaß zahlt.

So gesehen sind die Abtreibung und die Angriffe auf die Familie in der Form von sog. Homo-Ehen, wilden Ehen, „alternative Partnerschaftsformen“, Scheidung usw. Symptome des herrschenden moralischen Relativismus.

Der moralische Relativismus ist nichts anderes als die Demontage – heute würde man Dekonstruktion sagen – des natürlichen moralischen Urteils. Ein Mensch, der christlich aufwächst, besitzt in seinem Herzen eine Wertehierarchie, die ihn durch das Leben führt. Ganz oben sollten die theologischen Tugenden Glaube, Hoffnung, Liebe stehen, die weiter unten stehenden ordnen, orientieren und Leben geben. So ist beispielsweise Disziplin eine sog. Sekundärtugend, die, um den Menschen wirklich dienen zu können, der Orientierung durch die theologischen Tugenden bedarf.

Der Relativismus zerstört diese Hierarchie. So können wir beispielsweise in den ehemaligen RAF Terroristen durchaus Tugenden erkennen, beispielsweise Mut oder Entschlossenheit, doch sie werden völlig falsch angewandt. Wieso? Weil der Glaube, die Hoffnung und die Liebe abwesend sind und keine Orientierung geben können. Der Nationalsozialismus hat anhand einer gigantischen Propagandamaschine typische Tugenden der Deutschen, wie beispielsweise Ordnung und Disziplin, mißbraucht, um das Volk in eine Katastrophe zu stürzen. Ein starker Glaube hätte diese Tragödie verhindert oder zumindest abgefedert.

Der Relativismus vermischt ebenso wahre Tugenden mit falschen, erfundenen Tugenden. So sprechen heute viele von einer angeblichen vorehelichen „verantwortungsvolle Sexualität“ und meinen damit, die Verhütungsmentalität. Das ist aber keine Tugend sondern eine Verhöhnung der Tugend der Reinheit.

Der Verlust des moralischen Urteilvermögens ist dermaßen gravierend, daß er die Menschen in eine Katastrophe stürzen kann. Menschen ohne Orientierung werden schnell Opfer von Versuchungen, die sie ins Verderben stürzen. Somit ist der grassierende moralische Relativismus nicht irgendein Problem unserer Tage, sondern das Problem schlechthin. Aus diesem Grunde muß der Heilige Vater, dessen Sorge, das Heil der Menschen ist, immer wieder darauf hinweisen.
 
 
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