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Simone de Beauvoir ist ein Symbol der moralischen Dekadenz der westlichen Welt
 

In diesen Tagen wäre Simone de Beauvoir 100 Jahre alt geworden, was für viele Zeitungen und Zeitschriften Anlaß ist, ihr zu gedenken. Fast überall wird sie in den höchsten Tönen gelobt. Sie sei revolutionär und visionär gewesen, sie hätte die Welt verändert und ein völlig neues Bild der Frau in der öffentlichen Wahrnehmung geprägt. Wenn man aber genauer liest, was sie geschrieben hat, kommt man doch zum Entschluß, daß sie letztendlich ein Produkt des Zeitgeistes ist. Ihr bekanntester Satz ist „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es“ aus ihrem wohl bekanntesten Buch „Das andere Geschlecht“. Im wesentlichen sagt sie, das das Frausein gesellschaftlich bestimmt sei und nicht biologisch. So lieferte sie die Argumente für den Feminismus und für die heutige vorherrschende Queer-Theorie, die von der Nicht-Existenz der Geschlechter ausgeht.

Als man ihr vorhielt, daß Frauen nun mal Kinder bekommen und nicht Männer, antwortete sie, daß das Kinderkriegen bloß ein Vorwand wäre, um die Frau in eine bestimmte gesellschaftliche Rolle zu drängen, die Simone de Beauvoir als untergeordnet empfand.

Die Ideen und Aussagen dieser Frau sind aber nicht so originell, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Abgesehen davon, daß es vor ihr schon viele Feministen gegeben hat, ist das was sie gesagt hat, Folge der Modegedanken der Linken ihrer Zeit.

Ihre Ideen haben nämlich folgende Ursprung: Ein radikaler Atheismus, zum dem sie sich bekannte und eine tiefe Abneigung für die bürgerliche Lebensweise, von der sie abstammte. Dazu gesellten sich die üblichen linken Theorien ihrer Zeit, wie Klassenkampf und Emanzipation. Im wesentlichen deckten sich also ihre Gedanken mit der damals üblichen linken Gedankenwelt. Was allerdings bei ihr neu ist, ist die Radikalität der Schlußfolgerungen:

Für einen wirklich überzeugten Atheisten besteht der Mensch rein aus Körper und besitzt keine Seele. Er wurde auch nicht von einem Gott erschaffen und ist ihm auch nichts schuldig. Wenn die Menschen bloße Körper sind, können sie sich das Leben frei nach ihren Vorstellungen, um nicht Phantasie zu sagen, einrichten. Insbesondere sind zwischenmenschliche Institutionen wie Ehe und Familie nicht irgendwie rational erklärbar, sondern willkürlich. Das einzige was zählt, ist das Individuum. In ihrer linken Denkart sind Ehe und Familie lediglich dafür entstanden, um den Machtanspruch des Mannes über die Frau zu garantieren.

Die christliche Sicht der Dinge ist eine ganz andere: Mann und Frau wurden von Gott erschaffen und ergänzen sich gegenseitig. Ehe und Familie sind nicht willkürlich sondern der Ort, in welchem Mann und Frau ihre Bestimmung erfüllen. In der Ehe werden Mann und Frau „ein Fleisch“, was nicht nur einen körperlichen Aspekt beinhaltet, sondern auch geistig gemeint ist. Mann und Frau bilden in der Ehe eine Einheit, aus der Kinder entstammen. Es bildet sich also eine kleine Gesellschaft mit einem eigenen Lebensstil, einer eigenen Lebensauffassung, einer eigenen Kultur. All das ist aber nicht irgendwie willkürlich, sondern von der Schöpfung so vorherbestimmt.

Die linken Ideen von Simone de Beauvoir und ihre Abneigung gegen das Bürgertum brachten sie schnell dazu, Ehe und Familie zu verabscheuen und all das, was damit verbunden ist, insbesondere das Muttersein. Für sie war das Muttersein eben eine willkürliche Erfindung der männerdominierten Gesellschaft um die Frau zu unterwerfen. Nun galt es, sich zu emanzipieren. Selbst die Mutterliebe lehnte sie ab, denn sie war eine Art emotionaler Köder, um die Frau zum Knecht des Mannes zu machen!

Jeder Marxist, der den Marxismus mit dem Feminismus verbindet, wäre zu denselben Schlußfolgerungen gekommen und hätte postuliert, daß es einen Klassenkampf zwischen Mann und Frau gibt. Simone de Beauvoir tat das aber mit einer ungeheuren Radikalität in Wort und Tat: Sie verzichtete auf Kinder, lebte lange vor der Sexuellen Revolution nicht nur in wilder Ehe, sondern auch promisk, sowohl mit Männern als mit Frauen. Ihre Homosexualität hat sie aber in gewissem Maße geheimgehalten.

Schließlich trat sie stark für ein Recht auf Abtreibung ein.

Simone de Beauvoir verkörpert also die wichtigsten Erscheinungen der Dekadenz der westlichen Welt in der zweiten Hälfte des XX. Jahrhunderts: Abtreibung, Gleichmacherei zwischen Mann und Frau, Klassenkampf zwischen den Geschlechtern, Schwächung von Ehe und Familie und Atheismus.
 
 
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