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Kommentar:
Papst Benedikt XVI. erläutert wichtige Grundsätze für die Jugenderziehung
 

Paul Herzog von Oldenburg

 

Papst Benedikt XVI. hat in einer Ansprache vom 10. Januar 2008 an die politischen Vertreter der Verwaltungseinrichtungen der Region Latium sowie der Stadt und der Provinz Rom die heutigen Schwierigkeiten in der Erziehung der Jugend und der Wertevermittlung behandelt. Sehr direkt spricht der Papst das Hauptproblem an: „Wenn wir jedoch unsere Lebenswirklichkeit betrachten, dann können wir nicht leugnen, daß wir einem wahren und großen „Erziehungsnotstand“ gegenüberstehen, wie ich am 11. Juni vergangenen Jahres in meiner Ansprache zur Eröffnung der Pastoraltagung der Diözese Rom hervorgehoben habe. Es erscheint in der Tat immer schwieriger, den jungen Generationen solide Gewißheiten und Kriterien, auf denen sie ihr Leben aufbauen können, überzeugend zu Vermitteln. Das wissen sowohl die Eltern als auch Lehrer sehr gut, . . . Im heutigen sozialen und kulturellen Kontext, der vom Relativismus und auch vom Nihilismus geprägt ist, gelingt es übrigens auch ihnen selbst kaum, sichere Bezugspunkte zu finden, die sie stützen und leiten können in ihrer Sendung als Erzieher und in ihrer ganzen Lebensführung“.

Obwohl der Papst diese Ansprache an italienische Politiker gehalten hat, hätte sie sich genauso an deutsche richten können. In der jüngsten Debatte um Jugendkriminalität wurden oft die Schwierigkeiten der Integration von Jugendlichen in die Gesellschaft erwähnt. Vor kurzem hat die Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Appell an alle Parteien außer der Linken gemacht, die Kräfte zu verbinden um dieses wichtige Problem anzugehen. Ansonsten drohe vielen Jugendlichen das Abrutschen in die „Unterschicht“ wenn nicht gar in die Kriminalität.

Der Papst sagt aber eine Wahrheit, um die sich die meisten deutschen Politiker drücken: Im Kern geht es um die Vermittlung von Werten. Das gelingt nicht mehr, die neuen Generationen zeigen sich für die Werte der älteren unsensibel. Die Folge ist die Desorientierung – es fehlen ihnen die festen Bezugspunkte.

An diesem Punkt muß angesetzt werden, meint Benedikt XVI. Und dafür müssen sich sämtliche Einrichtungen einsetzen, sowohl kirchliche als auch weltliche.

Zuallererst muß wieder der Wert von Ehe und Familie betont werden: „Hier sind natürlich die Achtung der auf die Ehe gegründeten Familie von erstrangiger Bedeutung, wie ich kürzlich in der Botschaft zur Feier des Weltfriedens schrieb: Die auf die Ehe zwischen Mann und Frau gegründete natürliche Familie als innige Gemeinschaft des Lebens und der Liebe ist der ERSTE ORT DER HUMANISIERUNG DER PERSON UND DER GESELLSCHAFT.“

Mit anderen Worten: geht die Familie zugrund, ist eine Wertevermittlung nicht möglich. Dementsprechend destruktiv sind die Tendenzen, die sich gegen die natürlich Familie richten: Pornographie, Erotik, Homo-Ehe, Abtreibung, Unmoral usw. In einem Kontext, in dem diese Mißstände, wie heute oft üblich, sogar gefördert werden, kann die Familie nur Schaden nehmen und die Erziehung der Heranwachsenden erschwert werden.

Begrüßenswert wäre, wenn sich unsere Politiker in Deutschland diese Worte des Papstes zu Herzen nehmen würden, anstatt Vorschläge zu machen, die sich eher an Ideologien oder Wahlstrategien orientieren.

 
 
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