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40 Jahre „Humanae vitae“
 
Hilde Bayerl
 

Zum 40. Mal jährt sich in diesem Jahr 2008 die Veröffentlichung der Enzyklika „Humanae vitae“, in der Papst Paul VI. die beständige Lehre der Kirche über die eheliche Liebe und die Empfängnisregelung bekräftigte. Im Trend der Kulturrevolution jener Jahre hat es auch in der Kirche einen Aufstand dagegen gegeben, dem auch viele Bischöfe erlegen sind und dessen tiefe Wunden bis heute nicht geheilt sind (etwa durch die Revision der sog. „Königsteiner Erklärung“ der Deutschen Bischofskonferenz). Bei vielen heute ein Vorurteil da, ohne daß sie die Enzyklika kennen.

Aber nicht wenige haben in diesen Jahren doch die prophetische Weitsicht dieser Enzyklika erkannt, denn die dort gemachten Vorhersagen haben sich im dramatischen Zerfall der Ehen, in der umfassenden Banalisierung der Geschlechtlichkeit, in den staatlich-gesellschaftlichen, mit Zwang verfolgten Ideologisierungen (Schul„sexualerziehung“, Gender-Lehre, Auswüchse der sog. Antidiskriminierungsgesetze etc.) und der vermehrten Mißachtung des menschlichen Lebens am Beginn (und am Ende!) bestätigt.

So hat – eine unter mehreren bischöflichen Stimmen, die die Lehre Pauls VI. gewürdigt haben – 1998, zum dreißigjährigen Jubiläum, der amerikanische Erzbischof Charles J. Chaput, Denver, „Humanae vitae“ „die gewiß missverstandenste päpstliche Intervention dieses Jahrhunderts“ genannt, die sich „im Lauf der Zeit als prophetisch erwiesen“ habe: „Sie lehrt die Wahrheit... Ich glaube, daß die Botschaft von ‚Humanae vitae’ keine Last, sondern eine Freude ist. Ich glaube, diese Enzyklika liefert den Schlüssel zu tieferen, reicheren Ehen“.

Eine Wieder- oder Neuentdecken der Lehre von „Humanae vitae“ ist notwendig und befreiend. Eines unter mehreren Zeugnissen junger Paare: Eine junge Frau schrieb, wie das unverheiratete Zusammenleben und die praktizierte Verhütung sie immer mehr beelendeten, und wie die Lektüre von „Humane vitae“ „die endgültige Wende“ herbeiführte: Sie „hat mich im Tiefsten berührt. Ich fühlte, wie eine große Last von mir fiel, weil mich endlich jemand verstand. Der Papst hat in dieser Enzyklika genau dieses wiedergegeben, was ich nicht in Worte fassen konnte... Seit wir nun als Paar im Willen GOTTES leben, sind wir glücklich.“

Der erwähnte, begeisternd geschriebene Hirtenbrief von Erzbischof Chaput, der (weitgehend wörtlich wiedergegebene) Text der Enzyklika und weitere Zeugnisse von Eheleuten usw. sind in einer Broschüre enthalten, die ein Zitat aus „Humanae vitae“ zum Titel hat: „Liebe die aufs Ganze geht“, und die ich Interessierten wärmstens empfehlen möchte, nicht zuletzt auch um sie jungen Leuten in die Hand zu drücken. (Sie wurde herausgegeben vom Freundeskreis Maria Goretti e. V., Engelbertstr. 21, 81241 München, wo sie gratis bezogen werden kann; es wird nach Möglichkeit eine Spende erbeten.)

Papst Benedikt XVI. hat kürzlich (10.1.2008) an den bisherigen Generaloberen der Jesuiten, Kolvenbach, Worte gerichtet, die angesichts der Ehenot für alle Katholiken von Bedeutung sind, nämlich daß „heute wie noch nie“ das „vollständige Festhalten an der katholischen Lehre... nützlich“ ist, besonders „in einigen neuralgischen Punkten“, zu denen der Papst eigens „verschiedene Punkte der Sexualmoral“ nennt.

Die Ehenot und der Zerfall der Familien sind eine Herausforderung, sich mit der Hilfe vertraut zu machen, die die Kirche in „Humanae vitae“ anbietet!

 
Hilde Bayerl, Freundeskreis Maria Goretti e. V., München
 
 
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