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Dokumentation: Papst Benedikt XVI. und die Medien im Jahr 2007
 

Stärker als in der Vergangenheit stehen Erziehung und Bildung des Menschen heute unter dem Einfluß der Botschaften und des weit verbreiteten Klimas, die von den Massenmedien vermittelt werden. Diese orientieren sich an einer Mentalität und an einer Kultur, die geprägt sind vom Relativismus, vom Konsumismus und von einer falschen und destruktiven Verherrlichung, oder besser Entweihung, des Körpers und der Sexualität. Als Christgläubige sagen wir ein klares "Ja" zum Menschen, der von Gott geliebt ist, und eben deshalb können wir der Gesamtausrichtung unserer Gesellschaft, den Tendenzen, die sie beseelen, und den positiven oder negativen Einflüssen, die sie auf die Erziehung der jungen Generationen ausübt, natürlich nicht gleichgültig gegenüberstehen. Bereits die Anwesenheit der Gemeinschaft der Gläubigen, ihr Einsatz im erzieherischen und im kulturellen Bereich und die Botschaft des Glaubens, des Vertrauens und der Liebe, deren Trägerin sie ist, sind in Wirklichkeit ein unschätzbarer Dienst am Gemeinwohl und besonders an den jungen Menschen, die für das Leben erzogen und ausgebildet werden.

Eröffnung der Pastoraltagung der Diözese Rom in der Basilika St. Johann im Lateran. Ansprache von Papst Benedikt XVI. Montag, 11. Juni 2007

 

Einen weiteren Anlaß zum Nachdenken und zum Gebet bietet uns heute der jährliche Welttag der sozialen Kommunikationsmittel, der unter dem Thema steht: "Kinder und soziale Kommunikationsmittel: eine Herausforderung für die Erziehung". Die Herausforderungen, die sich an die Erziehung in der Welt von heute stellen, sind oft mit dem Einfluß der Massenmedien verbunden, die der Schule, der Kirche und sogar der Familie Konkurrenz machen. In diesem Zusammenhang ist eine angemessene Ausbildung zum korrekten Gebrauch der Medien wesentlich: Die Eltern, die Lehrkräfte und die kirchliche Gemeinschaft sind zur Zusammenarbeit aufgerufen, damit sie die Kinder und die Jugendlichen dazu erziehen, wählerisch zu sein und eine kritische Einstellung reifen zu lassen, indem sie den Geschmack für das kultivieren, was ästhetisch und sittlich wertvoll ist. Auch die Medien jedoch müssen ihren Beitrag zu dieser erzieherischen Anstrengung leisten, indem sie die Würde des Menschen, die Ehe und die Familie, die Errungenschaften und Ziele der Zivilisation fördern. Programme, die Gewalt und anti-soziale Verhaltensweisen einschärfen oder die menschliche Sexualität auf ein vulgäres Niveau erniedrigen, sind unannehmbar, dies um so mehr, wenn sie Minderjährigen angeboten werden. Ich erneuere deshalb den Aufruf an die Verantwortlichen der Medienindustrie und an all jene, die im Bereich der sozialen Kommunikation arbeiten, daß sie das Gemeinwohl schützen, die Wahrheit achten und die Würde des Menschen und der Familie verteidigen.

Papst Benedikt XVI. Regina Caeli, VII. Sonntag der Osterzeit, 20. Mai 2007

 

Andererseits wiederum ist es leicht ersichtlich, daß vieles von dem, was in verschiedenen Formen in die Häuser von Millionen Familien auf der ganzen Welt übertragen wird, zerstörerisch ist. Indem sie das Licht der Wahrheit Christi auf diese Schatten richtet, erzeugt die Kirche Hoffnung. Laßt uns unsere Bemühungen verstärken, alle zu ermutigen, das angezündete Licht auf den Leuchter zu stellen, wo es vor allen Menschen im Haus, in der Schule und in der Gesellschaft leuchtet (vgl. Mt 5,14-16)!
In diesem Zusammenhang lenkt meine Botschaft für den Welttag der sozialen Kommunikationsmittel in diesem Jahr die Aufmerksamkeit auf die Beziehung zwischen den Medien und den jungen Menschen. Meine Besorgnisse unterscheiden sich nicht von denen jeder Mutter oder jeden Vaters oder Lehrers oder verantwortlichen Bürgers.
Wir alle erkennen: "Schönheit, eine Art Spiegel des Göttlichen, inspiriert und belebt Herz und Geist junger Menschen, während Häßlichkeit und Vulgarität eine erniedrigende Wirkung auf Einstellungen und Verhalten haben" (Nr. 2). Die Verantwortung, Kinder und Jugendliche in die Wege der Schönheit, der Wahrheit und des Guten einzuführen und sie zu diesen zu erziehen, wiegt daher schwer. Sie kann nur in dem Maße von den Medienkonzernen unterstützt werden, in dem diese die grundlegende Würde des Menschen, den wahren Wert der Ehe und des Familienlebens sowie die positiven Errungenschaften und Ziele der Menschheit fördern.
Ich rufe noch einmal die Verantwortlichen der Medienindustrie auf, die Produzenten dazu anzuhalten, das Gemeinwohl zu schützen, die Wahrheit aufrechtzuerhalten, die persönliche Würde des Menschen zu wahren und die Achtung gegenüber den Bedürfnissen der Familie zu fördern. Und während ich euch alle, die ihr heute hier versammelt seid, ermutige, vertraue ich darauf, daß man dafür sorgen wird, die Teilkirchen an den Früchten eurer Reflexionen und Studien durch die Pfarrgemeinden, Schulen und Diözesaneinrichtungen teilhaben zu lassen.

Ansprache von Papst Benedikt XVI. an die Teilnehmer der Vollversammlung des Päpstlichen Rates für die Sozialen Kommunikationsmittel, Clementina-Saal Freitag, 9. März 2007

 

Jeder Trend, Programme - einschließlich Filme und Video-Spiele - zu produzieren, die im Namen der Unterhaltung Gewalt verherrlichen und antisoziales Verhalten oder die Banalisierung menschlicher Sexualität darstellen, ist eine Perversion - um so abstoßender, wenn diese Programme für Kinder oder Jugendliche gemacht werden. Wie kann man diese "Unterhaltung" den zahllosen jungen Menschen erklären, die unter Gewalt, Ausbeutung und Mißbrauch leiden" Diesbezüglich würde jeder gut daran tun, über den Gegensatz zwischen Christus - der "die Kinder in seine Arme nahm, ihnen die Hände auflegte und sie segnete" (Mk 10, 16) - und demjenigen nachzudenken, der "einen von diesen Kleinen zum Bösen verführt" und für den es besser wäre, "man würde ihn mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer werfen" (Lk 17, 2). Ich appelliere erneut an die Verantwortlichen der Medien-Wirtschaft, die Produzenten anzuleiten und zu ermutigen, das Gemeinwohl zu schützen, die Wahrheit zu bekräftigen, die Menschenwürde jedes einzelnen zu verteidigen und die Achtung vor den Bedürfnissen der Familie zu fördern.

Botschaft zum 41. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel, 25. Januar 2007

 

 
 
 
Stoppt endlich Bravo!

Bundesweite Protestaktion von
"Kinder in Gefahr" gegen die sog. Jugendzeitschrift Bravo.

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